Gute Ausbildung für alle!

Wir Jusos im Kreis Gütersloh stellen unsere Frühjahrskampagne unter das Motto #AusbildungBesserMachen.

Darum geht’s

Wir hören es immer wieder – die Wirtschaft im Kreis Gütersloh brummt. Die großen Weltunternehmen, aber auch die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen sind extrem erfolgreich. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig und sinken immer weiter. Die Lage ist gut. Grundsätzlich macht sich das auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar – die Zahl der Lehrstellen hat sich seit 2003 mehr als verdoppelt. Doch jedes Jahr steigt das Missverhältnis zwischen offene Lehrstellen und als Bewerber*innen. Die Ausbildungsquote ist in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Manche Unternehmen bilden nicht mehr aus, viele Unternehmen finden aber auch gar keine Azubis mehr. Gleichzeitig arbeiten viele Azubis unter schlechten Bedingungen – wenig Urlaub, wenig Lohn, wenig Perspektive.
Für uns Jusos ist klar – Azubis fallen nicht vom Himmel. Damit sich junge Menschen bei der Vielzahl von Angeboten auch weiter für eine Ausbildung entscheiden, muss die Ausbildung attraktiver gemacht werden. Dafür müssen Unternehmen und Betriebe umdenken, aber auch die Politik muss sich bewegen. Im Bund, in NRW, aber auch im Kreis Gütersloh.
Wir Jusos kämpfen daher für eine Gute Ausbildung für alle!
Wir wollen #AusbildungBesserMachen




Die BBiG-Novelle

Wir fordern eine Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und die Einführung einer Mindestausbildungsvergütung. Dafür kämpfen wir seit Jahren gemeinsam mit den Gewerkschaftsjugenden. Wir haben es geschafft, dass diese Forderungen im Koalitionsvertrag stehen und bis zum 01.08.2019 verabschiedet werden sollen. Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat einen ersten Entwurf vorgelegt, der absolut inakzeptabel ist und unser Anliegen teilweise sogar ins Gegenteil verkehrt. Wir sind mit diesem Entwurf nicht einverstanden.
Jetzt beginnt die heiße Phase im Gesetzgebungsprozess, in der wir euch alle dringend brauchen, um für Azubis so viel wie möglich rauszuholen.
Unsere Vorschläge für eine Verbesserung des Gesetzes wollen wir dabei noch einmal unterstreichen. Der SPD-Parteivorstand hat sich unseren Forderungen angeschlossen und einen von uns eingebrachten Antrag dazu einstimmig beschlossen.