Jusos Gütersloh

CDU, Grüne & Verwaltung verzögern Schüler*innen-Tickets in Gütersloh

„Gut ist, dass das Schüler*innen-Ticket damit noch nicht vom Tisch ist, aber ansonsten machen uns vor allem die vorgetragenen Argumente der Verwaltung und der anderen Fraktionen fassungslos“, ärgert sich Juso-Mitglied Moritz Homann, der als sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im Mobilitätsausschuss dabei war. Gerade die Verwaltung und auch der Bürgermeister hätten im Ausschuss wirklich alles getan um die Einführung eines Schüler*innen-Tickets schlecht zu machen, teils mit abstrusen Argumenten. „Frau Lang sorgte sich etwa darum, dass Menschen die bisher aktiv Fahrrad gefahren sind, jetzt plötzlich auf den Bus umsteigen würden.

Uns zeigt das, dass einigen der Kontakt zur Lebensrealität junger Menschen vollkommen fehlt.“
Kritisch beurteilen wir auch auch den Alternativvorschlag der CDU Gütersloh, der keine Mehrheit gefunden hat. Die CDU wollte zwar auch ein Schüler*innen-Ticket, aber nur für den Stadtbus. Damit könne man aber nicht mal alle Busse im Stadtgebiet nutzen. Das sich dann im Verlauf der Sitzung auch die Grüne Gütersloh
nicht mal für eine Pilotphase eines solchen Tickets ausgesprochen haben ist besonders enttäuschend. „Alle reden immer von mehr ÖPNV, mehr Klimaschutz und mehr Angeboten für junge Menschen, aber wenn es drauf ankommt scheint dann doch immer der Mut zu fehlen“, kritisiert Moritz Homann.

„Wir stellen uns außerdem die Frage, was dann in einem Konzept für das kommende Jahr anders sein soll. Das Solidarmodell für ein Schüler*innen-Ticket im Westfalentarif ist ein festes Modell und wird bald unter anderem in Harsewinkel und Verl eingeführt“, so unsere stellvertretende Vorsitzende und Ratsfrau Lisa-Marie Becker.
Für die erneute Beratung des Antrag in einem halben Jahr sind die Erwartungen von uns Jusos klar: „Wir kämpfen weiter und hoffen auf mehr Mut der Politik im nächsten Ausschuss“.

Junge Sozialisten in der SPD